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	<title>Fotografie &#8211; Nordfokus</title>
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	<description>Photograpy – Bikelife</description>
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	<title>Fotografie &#8211; Nordfokus</title>
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		<title>Fotografieren im Schnee – So gelingen dir perfekte Winteraufnahmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 16:01:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war ein frostiger Wintermorgen, als ich mich das erste Mal mit meiner Kamera in eine tief verschneite Winterlandschaft wagte. Die Bäume waren in glitzernde Eiskristalle gehüllt, und die Luft war kalt und klar. Mein Ziel war es, diese zauberhafte Winterlandschaft einzufangen. Doch schon nach den ersten Aufnahmen merkte ich: Fotografieren im Schnee ist gar [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Es war ein frostiger Wintermorgen, als ich mich das erste Mal mit meiner Kamera in eine tief verschneite Winterlandschaft wagte. Die Bäume waren in glitzernde Eiskristalle gehüllt, und die Luft war kalt und klar. Mein Ziel war es, diese zauberhafte Winterlandschaft einzufangen. Doch schon nach den ersten Aufnahmen merkte ich: Fotografieren im Schnee ist gar nicht so einfach. Meine Bilder wirkten flach, der Schnee war grau/blau statt strahlend weiß, und die Details gingen im grellen Licht unter. Aber genau das machte mich neugierig – und mit jeder neuen Erkenntnis wurde ich besser. Heute teile ich meine Erfahrungen mit dir, damit auch deine Winterfotos zum Hingucker werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schneefotos wirken oft flach und grau/blau, weil Schnee das Licht auf eine spezielle Weise reflektiert. Das liegt an folgenden Faktoren:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Streuung des Lichts</strong>: Schnee besteht aus unzähligen Eiskristallen, die das Licht in alle Richtungen streuen. Dabei wird kurzwelliges blaues Licht stärker gestreut als langwelliges rotes Licht. Das ist ein ähnlicher Effekt wie der, der den Himmel blau erscheinen lässt.</li>



<li><strong>Weißabgleich der Kamera</strong>: Kameras versuchen automatisch, den Weißabgleich zu korrigieren, um die Farben „neutral“ wirken zu lassen. Bei Schneelandschaften erkennt die Kamera oft nicht die richtige Farbtemperatur und verschiebt die Farben ins Blaue, da Schnee für sie häufig als „zu hell“ wahrgenommen wird.</li>



<li><strong>Schattierung</strong>: In schattigen Bereichen oder bei diffusem Licht (z. B. bedecktem Himmel) hat das Licht oft eine kühlere, bläuliche Farbtemperatur. Diese kühlere Beleuchtung wird vom Schnee reflektiert und verstärkt den blauen Farbton.</li>



<li><strong>Subjektive Wahrnehmung</strong>: Unsere Augen und unser Gehirn gleichen Farbunterschiede automatisch aus. Eine Kamera jedoch nimmt Farben objektiv auf – und so können Blautöne, die uns beim Betrachten des Schnees nicht auffallen, auf Fotos plötzlich sehr deutlich werden.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Automatische Belichtungsmessung der Kamera</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Kameras haben eine Belichtungsmessung, die versucht, ein Motiv auf ein mittleres Grau (18 % Grau) zu belichten. Bei schneebedeckten Landschaften, die überwiegend hell sind, interpretiert die Kamera den Schnee als „zu hell“ und reduziert die Belichtung, um ihn auf dieses mittlere Grau zu bringen. Das Ergebnis: Der Schnee sieht grau oder dunkel aus, statt weiß und strahlend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipps, um Blaustich in Schneefotos zu vermeiden oder zu nutzen:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Manueller Weißabgleich:</strong> Stelle den Weißabgleich der Kamera auf &#8222;Sonnenlicht&#8220; oder &#8222;bewölkt&#8220;, um wärmere Farben zu erzielen.</li>



<li><strong>RAW-Format nutzen:</strong> Damit kannst du den Weißabgleich später einfach anpassen.</li>



<li><strong>Filter oder Nachbearbeitung:</strong> Mit Bildbearbeitungsprogrammen wie Lightroom oder Photoshop lässt sich der Farbton gezielt korrigieren.</li>



<li><strong>Kreative Nutzung des Blaustichs:</strong> Wenn der Blaustich zur Stimmung passt, kannst du ihn gezielt verstärken, um eine kühle, winterliche Atmosphäre zu erzeugen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Belichtung: Die Balance zwischen hell und überbelichtet</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Belichtungskorrektur:</strong> Ich stellte die Belichtung auf +1 EV ein. Plötzlich leuchtete der Schnee, ohne dabei Details zu verlieren. Bei extrem hellen Bedingungen bin ich sogar bis auf +1,5 EV gegangen.</li>



<li><strong>Spotmessung für mehr Kontrolle:</strong> Statt der Gesamthelligkeit vertraute ich der Spotmessung. Ich richtete sie auf eine dunklere Stelle in der Szene – wie den Schatten eines Baumes – und die Ergebnisse wurden sofort besser.</li>



<li><strong>Das Histogramm als Helfer:</strong> Ein Blick auf das Histogramm zeigte mir, ob der Schnee zu hell wurde. So lernte ich, die Balance zwischen strahlendem Weiß und Überbelichtung zu finden.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1100" height="733" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2025/01/winterlandschaft-1.avif" alt="" class="wp-image-1151" srcset="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2025/01/winterlandschaft-1.avif 1100w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2025/01/winterlandschaft-1-300x200.avif 300w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2025/01/winterlandschaft-1-768x512.avif 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Graukarte Verwenden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Graukarte ist eine Karte mit einem neutralen Grau, das typischerweise 18% Reflektivität hat. Das entspricht dem Standard, auf den Kameras ihre Belichtungsmessung ausrichten. Dieses Grau ist weder zu hell noch zu dunkel und beeinflusst die Farbwiedergabe nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum eine Graukarte verwenden?</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Richtige Belichtung</strong><br>Deine Kamera kann bei schwierigen Lichtverhältnissen, wie z. B. bei Schnee (zu hell) oder dunklen Hintergründen (zu dunkel), die Belichtung falsch einschätzen. Eine Graukarte hilft dir, eine neutrale Referenz zu setzen, damit deine Fotos korrekt belichtet werden.</li>



<li><strong>Farbkorrektur und Weißabgleich</strong><br>Wenn du in RAW fotografierst, kannst du die Graukarte verwenden, um später im Bearbeitungsprogramm den Weißabgleich perfekt einzustellen. Sie dient als zuverlässige Referenz für neutrale Farben.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird die Graukarte verwendet?</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Für die Belichtung</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Halte die Graukarte in die gleiche Lichtquelle, die auch dein Motiv beleuchtet.</li>



<li>Stell deine Kamera auf den Modus für Spotmessung oder mittenbetonte Messung ein.</li>



<li>Richte den Messpunkt auf die Graukarte und stelle die Belichtung entsprechend ein.</li>



<li>Entferne die Karte und mache das Foto.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Für den Weißabgleich</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Halte die Graukarte vor dein Motiv, sodass sie von der gleichen Lichtquelle beleuchtet wird.</li>



<li>Fotografiere die Graukarte (am besten im RAW-Format).</li>



<li>In der Nachbearbeitung kannst du die Graukarte als Referenz für den Weißabgleich verwenden, indem du den Farbpipette-Werkzeug in Programmen wie Lightroom oder Photoshop benutzt.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1100" height="733" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2025/01/winterlandschaft-2.avif" alt="" class="wp-image-1154" srcset="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2025/01/winterlandschaft-2.avif 1100w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2025/01/winterlandschaft-2-300x200.avif 300w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2025/01/winterlandschaft-2-768x512.avif 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Fotografieren im Winter ist eine magische Disziplin, die oft unterschätzt wird! Die kalte Jahreszeit bringt besondere Herausforderungen, aber auch einzigartige Chancen für atemberaubende Bilder. Hier sind einige Punkte, die Winterfotografie so besonders machen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Magisches Licht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Winter steht die Sonne niedriger am Himmel, wodurch das Licht weicher und wärmer wirkt – perfekt für stimmungsvolle Aufnahmen. Besonders die sogenannte „blaue Stunde“ vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang bietet eine mystische Atmosphäre.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Schneelandschaften</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Frisch gefallener Schnee kann eine Landschaft in eine makellose Leinwand verwandeln. Die reflektierende Oberfläche des Schnees verstärkt das Licht und sorgt für strahlende, helle Fotos. Tipp: Halte nach Strukturen im Schnee Ausschau, wie Tierspuren oder Schatten von Bäumen, um Tiefe zu erzeugen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Herausforderungen mit der Technik</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kälte kann deiner Ausrüstung und dir selbst zusetzen. Hier ein paar Tipps:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Akku-Management</strong>: Kälte entlädt Akkus schneller. Nimm Ersatzakkus mit und halte sie warm (z. B. in deiner Jackentasche).</li>



<li><strong>Kondenswasser vermeiden</strong>: Bevor du von draußen ins Warme gehst, pack deine Kamera in eine Plastiktüte. So kannst du Kondensation vermeiden.</li>



<li><strong>Fingerwärmer</strong>: Handschuhe mit Fingerfreiheit sind ein Muss für die Bedienung der Kamera.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ausrüstung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein robustes Stativ ist hilfreich für Langzeitbelichtungen, vor allem bei wenig Licht. Filter, wie ein Polarisationsfilter, können Reflexionen auf Schnee oder Eis minimieren und Farben verstärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Winterfotografie fordert sowohl die Technik als auch den Fotografen heraus, bietet jedoch die Chance auf einzigartige und eindrucksvolle Bilder. Mit sorgfältiger Vorbereitung und einem Blick für Details können beeindruckende Ergebnisse entstehen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fujifilm ultra Weitwinkel Fujinon-xf10-24mm</title>
		<link>https://nordfokus.de/fujifilm-ultra-weitwinkel-fujinon-xf10-24mm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 12:12:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Fuji Weitwinkelzoom Aktuell gibt es im Fujifilm X Universum zwei Ultra Weitwinkelzooms. Beide sind die neuste Generation mit dem WR für Water Resistant. Was abgedichtet gegen Spritzwasser und Staub bedeutet. Das 10-24 besitzt einen Bildstabilisator OIS&#160;(Optical Image Stabilizer). XF 8-16mm F2.8 R LM WR XF 10-24mm F4 R OIS WR OPTISCHER AUFBAU 20 Elemente in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Fuji Weitwinkelzoom</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell gibt es im Fujifilm X Universum zwei Ultra Weitwinkelzooms.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>XF 8-16mm F2.8 R LM WR</li>



<li>XF 10-24mm F4 R OIS WR</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Beide sind die neuste Generation mit dem WR für Water Resistant. Was abgedichtet gegen Spritzwasser und Staub bedeutet. Das 10-24 besitzt einen Bildstabilisator OIS&nbsp;(Optical Image Stabilizer).</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th></th><th>XF 8-16mm F2.8 R LM WR</th><th>XF 10-24mm F4 R OIS WR</th></tr></thead><tbody><tr><td>OPTISCHER AUFBAU</td><td>20 Elemente in 13 Gruppen(inklusive 4 asphärischer Linsen,3 ED-Linsen und 3 Super ED Linsen)</td><td>14 Elemente in 10 Gruppen(inklusive 4 asphärischer Linsenund 4 ED-Linsen)</td></tr><tr><td>BRENNWEITE (KB-EQUIVALENT)</td><td>12 – 24 mm</td><td>15 – 36 mm</td></tr><tr><td>BILDWINKEL</td><td>121,0° – 83,2°</td><td>110° – 61,2°</td></tr><tr><td>GRÖßTE BLENDE</td><td>F2.8</td><td>F4</td></tr><tr><td>KLEINSTE BLENDE</td><td>F22</td><td>F22</td></tr><tr><td>ANZAHL DER BLENDENLAMELLEN</td><td>9 (annähernd runde Blendenöffnung)</td><td>7 (annähernd runde Blendenöffnung)</td></tr><tr><td>FOKUSBREICH</td><td>0,25 m – ∞</td><td>0,5 m – ∞, Makro: 0,24 m – ∞</td></tr><tr><td>MAXIMALER ABBILDUNGSMAßSTAB</td><td>0,1x (Tele)</td><td>0,16x</td></tr><tr><td>MAXIMALER DURCHMESSER x LÄNGE (DxL)</td><td>88,0 x 121,5 mm</td><td>78,0 x 87,0 mm (Weit) / 87,0 mm (Tele)</td></tr><tr><td>GEWICHT</td><td>ca. 805g</td><td>ca. 385g</td></tr><tr><td>FILTERDURCHMESSER</td><td>-/-</td><td>72mm</td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1100" height="733" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/bahnhof.avif" alt="Bahnhof Fujifilm 10 24" class="wp-image-560" srcset="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/bahnhof.avif 1100w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/bahnhof-300x200.avif 300w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/bahnhof-768x512.avif 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /><figcaption class="wp-element-caption">XF 10-24mm f4 R OIS WR – ISO 160 – 1/180s – f5.6 – 10mm</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">FUJINON XF10-24mm</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl fiel letztendlich auf das XF10-24 aufgrund der Kompaktheit, des Gewichts und eines Standard-Filtergewindes. Die Lichtstärke ist meiner Meinung nach bei einem UWW zweitrangig. Aus meiner Zeit mit dem Nikkor 14-24 f/2.8 habe ich 90% der Bilder mit Blende f/5.6 oder kleiner gemacht. Landschaft oder Architektur, oft mit Stativ.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1100" height="733" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam.avif" alt="" class="wp-image-562" srcset="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam.avif 1100w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-300x200.avif 300w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-768x512.avif 768w" sizes="auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /><figcaption class="wp-element-caption">XF 10-24mm f4 R OIS WR – ISO 160 – 1/400s – f5.6 – 13mm</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1100" height="1650" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-2.avif" alt="" class="wp-image-564" srcset="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-2.avif 1100w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-2-200x300.avif 200w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-2-768x1152.avif 768w" sizes="auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /><figcaption class="wp-element-caption">XF 10-24mm f4 R OIS WR – ISO 125 – 1/170s – f4 – 14mm</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das Objektiv hat mich in Amsterdam und Utrecht (Niederlande), mit der X-T30II und dem XF 27 mm F2.8 R WR begleitet. Für Städtereisen ist das 10-24mm das perfekte Immerdrauf an APS-C. Gut 80% der Bilder habe ich damit gemacht. Die Kamera kann man gut mit der Handschlaufe tragen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1100" height="733" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-3.avif" alt="" class="wp-image-567" srcset="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-3.avif 1100w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-3-300x200.avif 300w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-3-768x512.avif 768w" sizes="auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /><figcaption class="wp-element-caption">XF 10-24mm f4 R OIS WR – ISO 125 – 1/150s – f5 – 24mm</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1100" height="733" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-4.avif" alt="" class="wp-image-569" srcset="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-4.avif 1100w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-4-300x200.avif 300w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-4-768x512.avif 768w" sizes="auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /><figcaption class="wp-element-caption">XF 10-24mm f4 R OIS WR – ISO 125 – 1/350s – f4 – 17mm</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1100" height="733" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-5.avif" alt="" class="wp-image-571" srcset="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-5.avif 1100w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-5-300x200.avif 300w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/amsterdam-5-768x512.avif 768w" sizes="auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /><figcaption class="wp-element-caption">XF 10-24mm f4 R OIS WR – ISO 125 – 1/350s – f4 – 14mm</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im Netz gibt es teilweise Kritik zum 10-24mm, was die Lens-Flare bei Gegenlicht betrifft, oder die weichen Ränder. Das kann ich bestätigen, allerdings ist es in der Praxis weniger dramatisch als es oft dargestellt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lens-Flares bei Gegenlicht sind bei allen Objektiven mehr oder weniger reproduzierbar, beim 10-24mm entstehen sie bei weit geschlossener Blende, gepaart bei bestimmten Winkel. Die Flares sehen dann aus wie Blau/Violette Bälle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Ränder sind nicht auf dem Niveau meines Nikkor 14-24 f/2.8, was aber meiner Meinung nach teilweise der Objektivkorrektur der Software geschuldet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Netz gibt es reichlich Bildmaterial zum Thema, daher werde ich darauf verzichten, weitere Beispiele zu zeigen. Für mich spielt es im fotografischen Alltag, oder auf Reisen, keine so große Rolle. Preis, Kompaktheit, Gewicht und die Flexibilität eines Zooms überwiegen bei weitem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Galerie – FUJINON XF10-24mm</h2>


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		<title>Systemwechsel von Nikon zu Fujifilm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 12:05:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Entwicklungsgeschichte Mein Weg in die Welt der Fotografie begann mit Olympus, führte mich über Nikon und fand schließlich seinen Höhepunkt bei Fujifilm. Der Einstieg in die digitale Fotografie erfolgte im Jahr 2001 mit der Olympus E-20p, dem Nachfolger der E-10. Die Olympus E-20p war mit einem 5-Megapixel-Sensor ausgestattet und verfügte über eine Brennweite von [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Meine Entwicklungsgeschichte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Weg in die Welt der Fotografie begann mit Olympus, führte mich über Nikon und fand schließlich seinen Höhepunkt bei Fujifilm. Der Einstieg in die digitale Fotografie erfolgte im Jahr 2001 mit der Olympus E-20p, dem Nachfolger der E-10.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Olympus E-20p war mit einem 5-Megapixel-Sensor ausgestattet und verfügte über eine Brennweite von 9–36 mm (f/2.0–f/2.4), was auf das Kleinbildformat umgerechnet 35–140 mm entsprach. Obwohl sie offiziell als Kompaktkamera galt, erinnerte ihr Design stark an eine Spiegelreflexkamera – jedoch mit fest integriertem Objektiv. Optional war Zubehör wie ein Tele- und ein Weitwinkelkonverter erhältlich. Der verbaute 2/3-Zoll-Sensor war im Vergleich zu den heute verbreiteten 1-Zoll-Sensoren äußerst klein. Die ISO-Empfindlichkeit lag zwischen 80 und 320, was die Einsatzmöglichkeiten insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen stark einschränkte. Trotz der vergleichsweise reduzierten Ausstattung brachte die Kamera stolze 1,1 Kilogramm auf die Waage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bildqualität der E-20p entsprach etwa dem Niveau moderner Smartphones, wobei heutige High-End-Geräte in nahezu allen Aspekten überlegen sind. Dennoch war die Olympus für mich der Ausgangspunkt meiner Reise in die digitale Fotografie. Über mehrere Jahre hinweg begleitete mich die Kamera, bis digitale Spiegelreflexkameras für ambitionierte Hobbyfotografen erschwinglicher wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Umstieg auf Nikon</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine erste digitale Spiegelreflexkamera war die Nikon D200, die ich im Kit mit einem 18–70 mm-Objektiv erwarb. Ihr 10-Megapixel-DX-Sensor, der dem APS-C-Format entspricht, bot im Vergleich zur Olympus ein deutlich verbessertes Rauschverhalten. Dennoch war auch bei der D200 ab ISO 400 ein sichtbares Rauschen erkennbar. Zu jener Zeit boten Vollformatsensoren zwar ein überragendes Rauschverhalten, waren jedoch finanziell außerhalb meiner Reichweite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Markteinführung der Nikon D700 wurde das Vollformat erstmals auch für Hobbyfotografen zugänglicher. Trotz meines wachsenden Interesses an Vollformat blieb ich zunächst bei der D200, da ich bereits mehrere DX-Objektive besaß. Die D300 erschien ebenfalls verlockend, doch mein Fokus lag weiterhin auf den Möglichkeiten, die das Vollformat bot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wendepunkt kam schließlich mit der Vorstellung der Nikon D800. Die Kamera setzte neue Maßstäbe mit einem 36-Megapixel-Sensor im Kleinbildformat. Anfangs litt die D800 unter einem Autofokus-Problem bei extremen Weitwinkelaufnahmen, was in Fachkreisen intensiv diskutiert wurde. Nikon löste das Problem zwar zeitnah, dennoch haftete der Kamera ein leicht angekratztes Image an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer deutlichen Preissenkung entschied ich mich schließlich für den Kauf der D800. Der technologische Fortschritt im Vergleich zur D200 war enorm. Die beeindruckende Auflösung der Kamera setzte jedoch qualitativ hochwertige Vollformatobjektive voraus, was eine weitere kostspielige Investition bedeutete.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Herausforderung des Gewichts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der D800 wuchs nicht nur die Qualität meiner Bilder, sondern auch das Gewicht meiner Ausrüstung. Ein stabileres Stativ mit hochwertigem Kugelkopf wurde erforderlich, ebenso größere Speicherkarten, ein leistungsstärkerer Rechner und zusätzliche Festplattenkapazität. Die damit verbundenen Unannehmlichkeiten nahmen ich gern in Kauf, denn der Anblick der detailreichen und gestochen scharfen 36-Megapixel-Aufnahmen war jede Mühe wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals herrschte ein regelrechter Hype um das Vollformat, der auch mich erfasste. Neben den immensen Vorteilen für meine Fotografie sorgte diese Entwicklung jedoch auch dafür, dass mein Konto deutlich leichter wurde – ein Preis, den ich bereit war zu zahlen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/beach_rolly.webp" alt="Beach Rolly" class="wp-image-640" title="Beach Rolly"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Mit der Nikon D800 fotografierte ich etwa zehn Jahre lang. In dieser Zeit war ich mit dem System rundum zufrieden. Doch während ich mich voll und ganz auf die Kamera und ihre Möglichkeiten konzentrierte, entwickelte sich – fast unbemerkt von mir – der Markt der spiegellosen Systeme rasant weiter. Erst später wurde mir bewusst, dass eine schwere und große Vollformatkamera auf Reisen oder bei einem Stadtbummel schnell zur Belastung werden kann. So begann ich, mich zunehmend für leichtere und kompaktere Alternativen zu interessieren. Leider hatte Nikon diesen Trend lange Zeit nahezu ignoriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Lücke zu füllen, entschied ich mich, parallel eine Sony a6500 mit einem Pancake-Kit-Objektiv und zwei preisgünstigen Festbrennweiten anzuschaffen. Doch die Freude über die neue Kamera hielt sich in Grenzen. Die Bedienung der Sony empfand ich als wenig intuitiv und umständlich, während die Bildqualität der preiswerten Objektive eher durchschnittlich war. Die hochwertigen G-Master-Objektive, die Sony für ihre Kameras anbietet, waren zwar technisch beeindruckend, jedoch ausschließlich für Vollformat gerechnet – und damit genauso groß und schwer wie das, was ich eigentlich vermeiden wollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Einschränkungen griff ich bei vielen Gelegenheiten zur handlichen Sony, doch es fehlte an echter Begeisterung. Weder das Handling noch die Farbgebung der Sony überzeugten mich wirklich. Zudem empfand ich es als unpraktisch, zwei parallele Systeme mit doppeltem Zubehör und Objektivpark zu unterhalten. Gleichzeitig hinterließ auch die Preispolitik von Sony und Nikon bei mir zunehmend einen faden Beigeschmack, was die Entscheidung für einen Wechsel weiter beeinflusste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man könnte nun meinen, dass ich mit der Bildqualität des Nikon-Systems unzufrieden war und deshalb nach Alternativen suchte. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Nikon D800 lieferte über all die Jahre hinweg konstant hervorragende Ergebnisse, und ich sehe bis heute keine wesentlichen Unterschiede in der Bildqualität aktueller Kameras. Ob Kamera A bei ISO 12.000 minimal mehr rauscht als Kamera B, hat für mich im realen Fotoalltag keinerlei Bedeutung mehr. Solche Details spielen schlichtweg keine Rolle, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert: den Moment und die Geschichte, die ein Bild erzählt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Wechsel</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1100" height="733" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/fujifilm-1.avif" alt="" class="wp-image-1072" title="Fujifilm X T30" srcset="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/fujifilm-1.avif 1100w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/fujifilm-1-300x200.avif 300w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/fujifilm-1-768x512.avif 768w" sizes="auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Entschluss, auf ein spiegelloses System zu wechseln, reifte langsam, aber konsequent. Zwei Optionen standen dabei zur Auswahl: Auf der einen Seite hätte ich die Nikon D850 erwerben können, im Bewusstsein, dass sie wohl die letzte DSLR-Kamera von Nikon sein würde – ein technologischer Höhepunkt einer Ära. Auf der anderen Seite stand die Überlegung, einen klaren Schnitt zu machen, mich vollständig von meinem bisherigen System zu trennen und in ein modernes, spiegelloses System zu investieren. Der Wechsel hätte nicht nur technische Vorteile geboten, sondern vor allem auch das Potenzial, Gewicht und Größe der Ausrüstung signifikant zu reduzieren – ein entscheidender Faktor für mich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch hier liegt die Krux: Allein der Umstieg auf einen spiegellosen Vollformat-Body bringt in Bezug auf Gewicht und Größe kaum nennenswerte Vorteile, insbesondere wenn man lichtstarke Objektive nutzt. Die physikalischen Anforderungen an Objektive bleiben unabhängig vom Kameratyp bestehen – und das bedeutet, dass die Gewichtsersparnis in der Praxis oft minimal ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1100" height="733" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/fujifilm-2.avif" alt="" class="wp-image-1074" title="Fujifilm X T30" srcset="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/fujifilm-2.avif 1100w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/fujifilm-2-300x200.avif 300w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/fujifilm-2-768x512.avif 768w" sizes="auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Also, die Rolle rückwärts zum APS-C Format?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich lautet die Antwort eindeutig Ja: Ein Wechsel war unvermeidbar. Zunächst begann ich, mich bei Nikon umzusehen. Nikon bietet zwar spiegellose APS-C-Kameras (DX) an, doch das dazugehörige Objektivangebot ist äußerst begrenzt – es gibt lediglich drei speziell für das DX-Format gerechnete Objektive. Ein Blick zur Konkurrenz zeigte ein ähnliches Bild: Die drei großen Hersteller setzen fast ausschließlich auf Vollformatkameras und lassen das APS-C-Segment weitgehend unentwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Olympus hingegen setzt konsequent auf das Micro-Four-Thirds-System (MFT), das trotz des kleineren Sensors erstaunliche Ergebnisse liefert. Hinzu kommt ein beeindruckendes Portfolio an hochwertigen Objektiven, das die Marke über die Jahre aufgebaut hat. Allerdings wird Olympus immer wieder von Gerüchten begleitet, die Zweifel an der Zukunftsfähigkeit des Systems aufkommen lassen. Nach der Restrukturierung firmiert Olympus mittlerweile unter dem Namen OM System. Doch der Einbruch des Kameramarktes hat auch hier Spuren hinterlassen, und Innovationen waren in den letzten Jahren eher rar. Zwar wurde kürzlich eine neue OM-D vorgestellt, doch bleibt die Frage offen, wie nachhaltig das Unternehmen aufgestellt ist. Zudem haftet dem MFT-Format das Vorurteil an, ein „aussterbendes System“ zu sein. Viele Fotografen schrecken auch vor dem 4:3-Bildformat zurück, das sich deutlich vom klassischen 3:2-Format eines APS-C-Sensors unterscheidet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Fokus richtete sich schließlich auf Fujifilm, das meiner Meinung nach das vollständigste und durchdachteste Angebot im APS-C-Segment bietet. Fujifilm hat sein APS-C-System konsequent weiterentwickelt, was unter anderem daran liegt, dass Fuji weder Vollformatkameras anbietet noch in diese Sparte investiert. Neben APS-C konzentriert sich Fujifilm lediglich auf das Mittelformat – eine klare und fokussierte Strategie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele der früheren Nachteile spiegelloser Systeme gehören heute der Vergangenheit an. Probleme wie hoher Stromverbrauch, träger elektronischer Sucher oder langsamer Kontrastautofokus wurden in den letzten Jahren deutlich verbessert. Zwar bleibt der Energieverbrauch bei spiegellosen Kameras etwas höher als bei DSLRs, doch die aktuellen Modelle sind weitaus effizienter. Mit ausgeschaltetem Display und Nutzung des elektronischen Suchers schaffe ich es inzwischen, mit einem Akku einen ganzen Tag zu fotografieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der elektronische Sucher selbst hat sich enorm weiterentwickelt und bietet heute einen entscheidenden Vorteil: Man sieht das fertige Bild bereits vor der Aufnahme. Das erleichtert die Arbeit und spart Zeit bei der Nachbearbeitung. Auch der Autofokus steht modernen DSLRs in nichts nach. Dank schneller Phasenerkennung, die direkt auf dem Bildsensor integriert ist, arbeiten spiegellose Kameras inzwischen genauso präzise und schnell wie ihre DSLR-Pendants. Zudem entfällt das Problem von Back- oder Frontfokus, da die AF-Sensoren direkt auf dem Bildsensor sitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu meinen Nikon-DSLR-Zeiten musste ich fast alle meine lichtstarken Objektive zur Justierung einschicken, da diese oft unter Fokusabweichungen litten. Mit spiegellosen Kameras gehört das der Vergangenheit an – ein weiterer Punkt, der meine Entscheidung für den Systemwechsel untermauert hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fujifilm X-T30ll zum Reisen oder Bikepacking</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1100" height="733" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/fujifilm-3.avif" alt="" class="wp-image-1075" title="Fujifilm X T30 Leofoto Stativ" srcset="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/fujifilm-3.avif 1100w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/fujifilm-3-300x200.avif 300w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/fujifilm-3-768x512.avif 768w" sizes="auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Meine Wahl fiel schließlich auf die Fujifilm X-T30 – nicht zuletzt, weil die X-E4 und die X100V weder verfügbar waren noch zu einem fairen Preis angeboten wurden. Gebrauchte Exemplare dieser Modelle werden derzeit sogar über dem Neupreis verkauft. Im Nachhinein bin ich jedoch froh über meine Entscheidung, da die X-T30 unterm Strich das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kombination mit dem Fujinon XF 27mm f/2.8 WR Pancake-Objektiv ist die Kamera unschlagbar: klein, leicht und unauffällig. So kompakt, dass ich mir zusätzlich einen Griff mit integrierter Arca-Swiss-Platte gegönnt habe, um das Handling zu verbessern. Dieser Griff macht die Kamera deutlich ergonomischer und praktischer im Einsatz. Für gelegentliche Notfälle besitzt die X-T30 sogar einen eingebauten Blitz – eine Funktion, die bei immer mehr Kameras dieser Klasse fehlt. Ein IBIS (In-Body Image Stabilizer) hätte zwar das Gesamtpaket abgerundet, aber man kann nicht alles haben. Wichtig ist, dass die Kamera genau das erfüllt, was ich gesucht habe: klein, leicht, handlich – und sie liefert mit der kompakten und unauffälligen Linse beeindruckende Bilder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die X-T30 mit dem Pancake-Objektiv ist tatsächlich eine perfekte „Immer-dabei“-Kamera, fast schon für die Hosentasche geeignet. Beim Gravel- oder Cyclocrossfahren passt sie ideal in die kleine Lenkertasche. Manchmal denke ich sogar, dass der fehlende IBIS bei solchen Einsätzen kein Nachteil ist – gerade bei den Erschütterungen auf dem Rad könnte eine Stabilisierung unter Umständen kontraproduktiv sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich unterwegs bin, nehme ich meistens keinen Kameragurt mit. Stattdessen nutze ich eine kleine Handschlaufe, die sich als perfekte Ergänzung für die Kamera erwiesen hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Hauptkamera: Fujifilm X-H2S</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Hauptkamera habe ich mich für die Fujifilm X-H2S entschieden. Sie ist mit einem X-Trans-Sensor der fünften Generation ausgestattet und bietet 26 Megapixel. Interessant ist, dass es die Kamera in zwei Varianten gibt: die X-H2 mit einem 40-Megapixel-Sensor und die X-H2S mit einem 26-Megapixel-Stacked-Sensor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil des Stacked-Sensors der X-H2s liegt in der Technologie, bei der mehrere Datenpipelines parallel ausgelesen werden können. Dadurch wird die Verarbeitungsgeschwindigkeit innerhalb der Kamera erheblich gesteigert, was vor allem bei Serienaufnahmen und Videoaufzeichnungen einen großen Unterschied macht. Für meine Anforderungen an Geschwindigkeit, Präzision und Flexibilität hat sich die X-H2S als optimale Wahl herausgestellt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1100" height="733" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/08/Fujifilm-X-H2s-1.avif" alt="" class="wp-image-2373" srcset="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/08/Fujifilm-X-H2s-1.avif 1100w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/08/Fujifilm-X-H2s-1-300x200.avif 300w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/08/Fujifilm-X-H2s-1-768x512.avif 768w" sizes="auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /></figure>
</div>


<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1100" height="733" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/08/Fujifilm-X-H2s.avif" alt="" class="wp-image-2374" srcset="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/08/Fujifilm-X-H2s.avif 1100w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/08/Fujifilm-X-H2s-300x200.avif 300w, https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/08/Fujifilm-X-H2s-768x512.avif 768w" sizes="auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Fujifilm X-H2S und X-T30: Mein Einstieg in die spiegellose Welt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach vielen Überlegungen und reichlich Abwägen habe ich nun meinen Wechsel zu Fujifilm vollzogen – und ich muss sagen, ich bin mehr als zufrieden mit meiner Entscheidung. Mit der kleinen, kompakten X-T30 und der leistungsstarken X-H2S habe ich zwei Kameras, die sich perfekt ergänzen und meinen Anforderungen mehr als gerecht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die X-T30 – Klein, leicht, genial</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die X-T30 ist für mich der perfekte Begleiter für unterwegs. Ob beim Stadtbummel oder auf dem Rad – mit dem Fujinon XF 27mm f/2.8 WR Pancake-Objektiv ist sie unschlagbar kompakt und passt sogar in die Lenkertasche meines Gravelbikes. Klar, sie hat keinen IBIS, aber ganz ehrlich? Gerade bei den Erschütterungen auf dem Rad könnte das vielleicht sogar von Vorteil sein. Für ein besseres Handling habe ich mir noch einen Griff mit Arca-Swiss-Platte dazugeholt, und das macht die Bedienung deutlich angenehmer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich an der X-T30 besonders mag, ist ihre Unauffälligkeit. Sie fällt kaum auf, liefert aber beeindruckende Bilder. Mit ihrer kompakten Bauweise und der praktischen Handschlaufe ist sie zu meiner „Immer-dabei“-Kamera geworden – eine, die man ohne viel Aufwand überall hin mitnehmen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die X-H2S – Mein neuer Allrounder</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fujifilm X-H2S ist meine Hauptkamera und definitiv ein technologisches Highlight. Der 26-Megapixel-Stacked-Sensor macht sie extrem schnell und vielseitig – ideal für schnelle Serienaufnahmen und präzise Fokussierung. Die Alternative, die X-H2 mit 40 Megapixeln, habe ich bewusst ausgelassen, da mir Geschwindigkeit wichtiger ist als die schiere Auflösung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant finde ich, dass die X-H2S mit ihrem PSAM-Wahlrad bewusst etwas von Fujis Retro-Stil abweicht. Für mich ist das aber kein Nachteil – im Gegenteil, ich bin von meinen vorherigen Kameras an diese Bedienung gewöhnt. Dennoch habe ich den klassischen Blendenring an den Fujifilm-Objektiven schnell wieder schätzen gelernt. Es ist einfach ein anderes Gefühl, wenn man die Einstellungen direkt am Objektiv vornehmen kann – fast schon wie eine kleine Hommage an die analoge Fotografie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt beginnt die spannende Phase: Das Erkunden und Anpassen der neuen Kameras. Es dauert sicher noch eine Weile, bis ich alle Einstellungen gefunden und verinnerlicht habe, aber das ist ja das Schöne an der Fotografie – das Lernen hört nie auf. Besonders freue ich mich darauf, die verschiedenen Fujifilm-Filmsimulationen auszuprobieren. Diese bieten eine ganz eigene Ästhetik, die Fujifilm-Kameras so besonders macht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der X-T30 habe ich eine kompakte und leichte Kamera, die ich immer dabeihaben kann, und mit der X-H2S eine leistungsstarke Allround-Kamera, die alles mitmacht. Der Wechsel zu Fujifilm hat sich für mich gelohnt – nicht nur wegen der Technik, sondern auch wegen der Freude, die das Fotografieren mit diesen Kameras bereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt? Kamera schnappen, rausgehen und Fotos machen. Denn am Ende zählt nur das Bild – und der Spaß dabei. </p>
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		<title>Himmel austauschen Sky Replacement Tool in Photoshop</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2024 11:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Sky Replacement In Luminar gibt es das Tool schon eine geraume Zeit. In den Fotoforen und Gruppen konnte man die Bilder an den immer gleichen mitgelieferten Himmelvorlagen erkennen. Nun ist Adobe mit ihren Photoshop auch auf den Zug aufgesprungen und bietet nun ebenfalls eine Sky Replacement (Himmel austauschen) Funktion an. Was man in der Vergangenheit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="brxe-c2409a">Sky Replacement</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Luminar gibt es das Tool schon eine geraume Zeit. In den Fotoforen und Gruppen konnte man die Bilder an den immer gleichen mitgelieferten Himmelvorlagen erkennen. Nun ist Adobe mit ihren Photoshop auch auf den Zug aufgesprungen und bietet nun ebenfalls eine Sky Replacement (Himmel austauschen) Funktion an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0026.webp" alt="Photoshop" class="wp-image-510" title="Photoshop"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Was man in der Vergangenheit aufwendig maskieren musste, geht nun mit einem Mausklick. Ehrlich gesagt bin ich über die Funktion, die es schon ein paar Monate gibt, durch Zufall gestolpert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum einen muss ich feststellen das das Tool seine Sache sehr gut macht, nicht immer perfekt, aber besser und schneller als es die meisten Hobby-Bildbearbeiter könnten. Was mich vermuten lässt, dass Photoshop durch das bezahlbare Fotografen-Abo, sehr viel mehr Hobbyfotografen, als es in der Vergangenheit der Fall war, anspricht. Zudem wächst die Konkurrenz wie beispielsweise Luminar oder Affinity Photo. Luminar AI stellt dem Anwender ja einen bunten Strauß an Tools mit künstlicher Intelligenz zur Verfügung. Ich denke, da wird in Zukunft noch einiges kommen. <br>Nun kann man solche Tools gut oder schlecht finden. Die Meinungen gehen da sehr auseinander. Viele meinen, den Himmel auszutauschen hat mit Fotografie nichts zu tun. Ich mache es selten, aber wenn erleichtert mir es die Arbeit.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0027.webp" alt="Photoshop" class="wp-image-511" title="Photoshop"/></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0029.webp" alt="Photoshop" class="wp-image-512" title="Photoshop"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das Sky Replacement Tool erzeugt dabei automatisch eine Ebenenmaske für den Himmel und passt die Farbtemperatur des Vordergrunds an den getauschten Himmel an. Photoshop liefert einige Himmelvorlagen mit, man kann aber auch eigene Aufnahmen verwenden. Das Ergebnis kann in separaten Ebenen mit den dazugehörigen Ebenenmasken ausgegeben werden. Was den Vorteil hat, dass die Maske notfalls nachgearbeitet werden kann.  <br>Weder Photoshop noch Luminar reflektieren den neuen Himmel auf einer Wasseroberfläche. In beiden Fällen müssen die Reflexionen manuell in Gewässer eingefügt werden, indem Sie eine neue Ebene mit Maske erstellen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0032.webp" alt="Photoshop" class="wp-image-514" title="Photoshop"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die automatisch generierten Masken sind durchweg brauchbar und leicht anpassbar.  Um eine Maske in Photoshop zu bearbeiten, einfach bei gedrückter Alt-Taste auf die Maske in der Ebenenpalette klicken.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0031.webp" alt="Photoshop" class="wp-image-513" title="Photoshop"/></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading" id="brxe-11ac5b">Die Zielgruppe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ersetzen des Himmels ist immer noch ein umstrittenes Thema. Die anvisierte Zielgruppe werden vermutlich Immobilienfotografen, Hochzeitsfotografen und einigen Landschaftsfotografen, die es hin und wieder nützlich finden. Zudem die Hobby-Bildbearbeiter, die sich nicht so wahnsinnig tief in Photoshop einarbeiten wollen. Es ist zudem möglich das diese Tools auch irgendwann Einzug in Lightroom halten werden. Vermutlich werden auf vielen Bildern im Netz dann identische Himmel oder Milchstraßen zu sehen sein. </p>
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		<title>Focus Stacking mit dem Macro Rig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2024 11:28:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Macro Rig Um Vibrationen zu vermeiden, erfordert das Focus Stacking eine stabile Basis. Entschieden habe ich mich für&#160;Alu Systemprofile. Die Anlage ist mit einem&#160;40x40mm mit 10er Nut und Bosch Raster&#160;gebaut. Der Shop schneidet die Profile nach Angaben Millimeter genau zu. Abgerechnet wird in 100mm (10cm) Stücke, was bei kleineren Längen gut ist. Zudem gibt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="brxe-d174c3">Das Macro Rig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um Vibrationen zu vermeiden, erfordert das Focus Stacking eine stabile Basis. Entschieden habe ich mich für&nbsp;<a href="https://www.alu-profil-technik.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alu Systemprofile</a>. Die Anlage ist mit einem&nbsp;<a href="https://www.alu-profil-technik.de/Alu-Profil-40-Nut-10-Strebenprofil-Aluminiumprofil-Nutprofil.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">40x40mm mit 10er Nut und Bosch Raster</a>&nbsp;gebaut. Der Shop schneidet die Profile nach Angaben Millimeter genau zu. Abgerechnet wird in 100mm (10cm) Stücke, was bei kleineren Längen gut ist. Zudem gibt es viel&nbsp;<a href="https://www.alu-profil-technik.de/Aluprofil-Zubehoer-Nutprofil/Zubehoer-Profil-40-Nut-10-Zubehoer-Profil-20-Nut-6-Aluprofile-strebenprofil-Profil-Streckenverbinder-Solarprofile-Aluminiumprofile-Verbindungstechnik-Winkel-Eckverbinder-Solarmodule-Aquarium-Terrarium-Alles-ist-moeglich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Montagezubehör</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil der 10er B-Nut ist, dass der Fuß meines&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.amazon.de/s?k=magicarm&amp;__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;ref=nb_sb_noss" target="_blank">Gelenkarm</a>&nbsp;für die Blitze genau in die Nut passt. Zudem können die Arme im Profil beliebig verschoben werden. Eine Blitzschuhklemme ist leider nicht im Lieferumfang der Arme und muss, wenn nicht vorhanden, extra zugekauft werden. Ich habe die&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.amazon.de/Walimex-Universal-Blitzschuh-Zoll-Stativanschluss/dp/B007BNW4XU/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=Walimex-Universal-Blitzschuh&amp;qid=1615323555&amp;sr=8-3" target="_blank">Walimex Blitzschuhe</a>&nbsp;im Einsatz.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/alu-profil.webp" alt="Alu Profil" class="wp-image-486"/></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/magicarm_blitz.webp" alt="Magicarm Blitz" class="wp-image-487"/></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/makro-rig.webp" alt="Makro Rig" class="wp-image-483"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Arca Schienen lassen sich ebenfalls problemlos auf den Profilen befestigen. Persönlich finde ich es überflüssig, in diesem Fall auf teure Marken Schienen zurückzugreifen. Meine habe ich aus Hongkong zu 8€ das Stück. Bestellt man mehrere kommen noch Zoll, MwSt, und Gebühren. Eine Übersicht findet man auf der&nbsp;<a href="https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Postsendungen-Internetbestellungen/Sendungen-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Zoll-und-Steuern/Internetbestellungen/internetbestellungen_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zoll Webseite</a>. Oder man bestellt bei einem&nbsp;<a href="https://www.gumptrade.com/photography-accessories.html?limit=50" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Importeur</a>. Die Schiene sollte 200mm lang sein. Um einen Makroschlitten zu befestigen, finde ich die&nbsp;<a href="https://www.gumptrade.com/14120001701.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Doppelklemmen</a>&nbsp;praktisch.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/arca_zwiss_doppelklemme.webp" alt="Arca Zwiss Doppelklemme" class="wp-image-489"/></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/stackshot.webp" alt="Stackshot" class="wp-image-490"/></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/aluwinkel.webp" alt="Aluwinkel" class="wp-image-491"/></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/schraubhebel.webp" alt="Schraubhebel" class="wp-image-492"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Da ich mit 2-4 Blitze arbeite und die Stacks teilweise über 200 Bilder haben, ist der Akkuverbrauch entsprechend. Auf Dauer wird man nicht mit einem Ladegerät auskommen. Mit den&nbsp;<a href="https://www.amazon.de/s?k=BC+700&amp;__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;ref=nb_sb_noss_2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Technoline BC 700</a>&nbsp;bin ich sehr zufrieden. Leider wurden sie im Netz sehr gehypt. Für mein erstes habe ich vor ein paar Jahren noch etwa 10€ bezahlt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/bc-700.webp" alt="Ladegerät Bc 700" class="wp-image-493"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als Blitz eignet sich eigentlich jeder Systemblitz. Die Leistung muss nicht besonders hoch sein, ich verwende fast nur 1/64 Blitzleistung. Er muß weder TTL noch sonstigen Schnickschnack haben. Die manuellen Yongnuo sind ideal. Fürs Stacken habe ich 4&nbsp;<a href="https://www.enjoyyourcamera.com/Blitzgeraete-Zubehoer/Blitzgeraete/Yongnuo-Blitzgeraet-Speedlite-YN560-III-mit-integriertem-Funk-Empfaenger-fuer-Canon-Nikon-und-Standardblitzschuh-manuell-slavefaehig::6360.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Yongnuo Speedlite YN 560 Mark III</a>&nbsp;im Einsatz. Es reichen aber auch gebrauchte 560 Mark ll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Stacken verzichte ich auf Funkauslöser und löse ein Blitz mit Kabel über PC-Sync aus. Der dann die restlichen Blitze per Slave auslöst.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/yongnuo.webp" alt="Yongnuo" class="wp-image-494" title="Yongnuo"/></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/stackshot-controller.webp" alt="Stackshot Controller" class="wp-image-495" title="Stackshot Controller"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Maße der Anlage sind 100x50cm. Das kann man auch kleiner bauen. Da ich die Anlage auch für meine Tropfenwanne verwende, habe ich mich für die Größe entschieden. Handwerklich sollte man mäßig begabt sein, um es nachzubauen. Es wird nur noch zusammengeschraubt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche viel Spaß beim Werkeln…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Makro Beispiele</h2>


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		<title>Focus Stacking mit Photoshop</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 2024 11:23:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Schärfentiefe bei Makroaufnahmen: Wie Focus Stacking die Grenzen der Schärfe erweitert Makrofotografie eröffnet uns eine faszinierende Welt von Details, die dem bloßen Auge oft verborgen bleiben. Doch wer sich intensiv mit dieser Disziplin auseinandersetzt, wird schnell feststellen, dass die Schärfentiefe bei Aufnahmen mit einem Makroobjektiv eine Herausforderung darstellt. Selbst bei abgeblendetem Objektiv bleibt der Schärfebereich [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading" id="brxe-88a80e">Schärfentiefe bei Makroaufnahmen: Wie Focus Stacking die Grenzen der Schärfe erweitert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Makrofotografie eröffnet uns eine faszinierende Welt von Details, die dem bloßen Auge oft verborgen bleiben. Doch wer sich intensiv mit dieser Disziplin auseinandersetzt, wird schnell feststellen, dass die Schärfentiefe bei Aufnahmen mit einem Makroobjektiv eine Herausforderung darstellt. Selbst bei abgeblendetem Objektiv bleibt der Schärfebereich oft erstaunlich klein, was insbesondere bei Aufnahmen im hohen Abbildungsmaßstab zu Schwierigkeiten führen kann. Doch es gibt eine Technik, die diese Herausforderung meisterhaft löst: Focus Stacking.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Schärfentiefe und warum ist sie bei Makroaufnahmen so begrenzt?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schärfentiefe beschreibt den Bereich vor und hinter dem fokussierten Punkt, der in einem Bild scharf abgebildet wird. Bei normalen Aufnahmen ist die Schärfentiefe in der Regel relativ groß, insbesondere bei Standardobjektiven. In der Makrofotografie, bei der das Motiv extrem nah an der Linse ist und die Abbildung stark vergrößert wird, ist die Schärfentiefe jedoch extrem flach. Das bedeutet, dass nur ein sehr kleiner Bereich des Motivs scharf bleibt, während der Rest unscharf wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je näher die Kamera am Motiv ist und je größer der Abbildungsmaßstab, desto geringer wird die Schärfentiefe. Dies stellt Fotografen vor eine schwierige Aufgabe, wenn sie ein Motiv in seiner ganzen Detailfülle und Schärfe abbilden wollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Lösung: Focus Stacking</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Focus Stacking, auch als Fokus-Stapelung bekannt, ist eine Technik, mit der Fotografen die Schärfentiefe effektiv erweitern können, indem sie mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Fokuspunkten machen und diese zu einem einzigen Bild kombinieren. Diese Methode ermöglicht es, das komplette Motiv in allen Bereichen scharf abzubilden, selbst wenn der Schärfebereich eines einzelnen Bildes viel zu klein wäre.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Focus Stacking?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zwei grundlegende Möglichkeiten, Focus Stacking anzuwenden: die manuelle Verschiebung des Fokuspunktes und die physische Bewegung der Kamera.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Fokusverschiebung am Objektiv:</strong> Hierbei wird der Fokusring am Makroobjektiv während der Aufnahme gedreht, um den Fokuspunkt schrittweise zu verlagern. Dabei sollte jeder einzelne Fokuspunkt so gewählt werden, dass er nur einen kleinen Bereich des Motivs scharfstellt. Diese Methode erfordert eine sehr präzise Handhabung, da selbst kleine Fehler bei der Fokusverschiebung das Ergebnis negativ beeinflussen können.</li>



<li><strong>Verlagerung der Kamera mit einem Makroschlitten:</strong> Eine präzisere und stabilere Methode ist die Verwendung eines Makroschlittens. Hierbei wird die Kamera in kleinen Schritten vorwärts oder rückwärts bewegt, während der Fokuspunkt konstant bleibt. Diese Methode ermöglicht eine viel genauere und gleichmäßigere Verlagerung des Fokus, da sie nicht auf das manuelle Drehen des Fokusrings angewiesen ist.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich favorisiere die zweite Technik, da sie eine stabilere Handhabung bietet und eine genauere Fokussierung ermöglicht. Der Makroschlitten erlaubt eine sehr feine Steuerung, was besonders bei extremen Vergrößerungen von Vorteil ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schritt-für-Schritt-Anleitung</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Vorbereitung der Aufnahme:</strong> Wählen Sie Ihr Motiv und stellen Sie sicher, dass das Licht ausreichend ist. Makroaufnahmen sind oft lichtintensiv, daher ist es wichtig, auf eine gute Beleuchtung zu achten. Ein Makroblitz oder Ringlicht kann hier hilfreich sein.</li>



<li><strong>Fokussierung:</strong> Stellen Sie den ersten Fokuspunkt auf den vordersten Teil des Motivs ein. Achten Sie darauf, dass dieser Bereich maximal scharf ist.</li>



<li><strong>Fokussierung auf den nächsten Bereich:</strong> Verschieben Sie den Fokuspunkt und machen Sie das nächste Foto. Achten Sie darauf, dass sich die Schärfeebenen nicht überschneiden, aber auch nicht zu weit auseinander liegen.</li>



<li><strong>Wiederholen Sie den Prozess:</strong> Fahren Sie fort, den Fokus schrittweise zu verschieben, bis Sie alle Bereiche des Motivs fotografiert haben, die Sie später in das endgültige Bild integrieren möchten.</li>



<li><strong>Bearbeitung in Photoshop:</strong> Nach der Aufnahme der Serie an Fotos können Sie diese in Photoshop oder einer spezialisierten Software wie Zerene oder Helicon Focus zusammenfügen. In Photoshop geschieht dies über die Funktion „Automatisch Stapeln“, die es ermöglicht, die scharfen Bereiche jedes Bildes zu kombinieren und zu einem einzigen Bild zu verschmelzen.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Alternative Softwarelösungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während Photoshop für die gelegentliche Anwendung von Focus Stacking ausreichend ist, gibt es spezialisierte Softwarelösungen, die in Bezug auf die Qualität und Benutzerfreundlichkeit oft überlegen sind. Programme wie <strong>Zerene</strong> und <strong>Helicon Focus</strong> bieten erweiterte Funktionen, die besonders bei sehr komplexen Szenen oder bei hoher Vergrößerung von Vorteil sind.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zerene Focus</strong> ist bekannt für seine exzellente Verarbeitung von Fokusbildern, insbesondere bei Motiven mit feinen Details wie Pflanzen oder Insekten.</li>



<li><strong>Helicon Focus</strong> bietet ebenfalls leistungsstarke Algorithmen und kann auch Bilder mit weniger präzisen Fokusverschiebungen gut verarbeiten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Programme bieten eine Vielzahl von Optionen für die Feinanpassung der Stapelung und das Entfernen von Fehlern, die beim Fokus-Stapeln auftreten können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="brxe-020dfd">Die Focusreihe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Focusreihe könnt ihr aus Lightroom direkt in Photoshop als Ebenen importieren. Dazu einfach die Bildreihe auswählen und mit Rechtsklick das Menü öffnen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0006.webp" alt="Photoshop" class="wp-image-240"/></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0007.webp" alt="Photoshop" class="wp-image-241"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als nächsten Schritt alle Ebenen auswählen und unter Bearbeiten/Ebenen automatisch ausrichten… alle Ebenen ausrichten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0013.webp" alt="photoshop" class="wp-image-242"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Auf Auto stellen und alle weitere Häkchen entfernen!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/image-1-768x637.png" alt="" class="wp-image-1411"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Ebenen ausgerichtet sind, können sie mit Bearbeiten/Ebenen automatisch überblenden… gestapelt werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0016.webp" alt="Photoshop" class="wp-image-244"/></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0022.webp" alt="Photoshop" class="wp-image-245"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das war es auch schon, der Rand kann noch gecropt werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0023.webp" alt="Photoshop" class="wp-image-246"/></figure>
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		<title>Lightroom versus Capture One welcher RAW Konverter ist besser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 12:16:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Lightroom oder Capture One? Sie sind sich nicht sicher, welche RAW Bearbeitungssoftware Ihre Bedürfnisse besser erfüllen kann? Oder welcher Anfänger tauglicher ist? Es gibt viele Bildbearbeitungsprogramme, deren Preise von kostenlos bis sehr teuer reichen.Die beiden beliebtesten und bekanntesten RAW-Konverter dürften Lightroom und Capture One sein. Wobei Lightroom, je nachdem welche Statistik oder Umfragen man zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Lightroom oder Capture One?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sie sind sich nicht sicher, welche RAW Bearbeitungssoftware Ihre Bedürfnisse besser erfüllen kann? Oder welcher Anfänger tauglicher ist? Es gibt viele Bildbearbeitungsprogramme, deren Preise von kostenlos bis sehr teuer reichen.<br>Die beiden beliebtesten und bekanntesten RAW-Konverter dürften Lightroom und Capture One sein. Wobei Lightroom, je nachdem welche Statistik oder Umfragen man zu Rate zieht, mit etwa 35% ganz klar die Statistik anführt. Ein nicht ganz unwesentlicher Grund dürfte die Verwandtschaft zum hauseigenen Photoshop sein. Rechnet man das in Photoshop integrierte Modul „Camera Raw“ hinzu, dürfte in etwa die Hälfte der Anwender ihre Fotos mit dem Adobe Konverter bearbeiten. Capture One wird in etwa von 15% der Anwender für die Bearbeitung von RAWs verwendet. Jeder der Beiden hat seine Vor und Nachteile, ob einfachere Bedienung, Funktionsumfang oder das Preismodell.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst ist anzumerken, wenn ich von Lightroom schreibe, dass ich Lightroom Classic meine, da es von Lightroom mittlerweile eine weitere Version gibt, die sich einfach Lightroom nennt und eher die mobile Cloud Lösung ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Unterschiede</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der wichtigsten Unterschiede dürfte zum einen das Abo-Modell von Adobe sein. Lightroom gibt es in der aktuellen Version nicht zu kaufen, sondern nur im Abo. Die günstigste Abo-Variante wäre das „Foto-Abo“ für etwa 12€ im Monat. Enthalten sind Lightroom, Lightroom Classic, Photoshop, sowie 20 GB Cloud-Speicherplatz.<br>Capture One gibt es aktuell sowohl im Abo, so wie als Kaufversion. Zudem gibt es günstige Versionen für Fujifilm, Nikon oder Sony.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lightroom ist auf eine SQL-Datenbank gestützt und damit Katalog basierend. Das bedeutet das Bilder die bearbeitet werden sollen erst in den Katalog importierte werden müssen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/lightroom_import.jpg" alt="Lightroom Import" class="wp-image-182"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Capture One bietet neben Katalogen auch Sitzungen an. Oder aber eine Ordnerstruktur in denen einzelne Fotos ablegt werden können und sie auch ohne Import bearbeiten werden können. Der Unterschied zwischen einem Katalog und einer Sitzung ist, dass die Sitzungen ehe für kleine Auftragsarbeiten wie ein Kunden-Shooting gedacht sind. Was soll ich auch mit Kundenfotos in meinem Katalog? Es sind also eine Art kleine einzelne Kataloge, die ich teilweise nur temporär brauche.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0066.jpg" alt="Capture One" class="wp-image-183"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Lightroom ist in mehreren Modulen aufgeteilt unter anderem eine Bibliothek also die Datenbank, ein Entwickeln Modul, was ist der eigentliche RAW Konverter ist, ein Modul für Karten, Fotobuch oder Diashows so wie ein weiteres Modul für Druck und Web. Die Module können einzeln aktiviert oder deaktiviert werden. Capture One hingegen beschränkt sich hier auf das Wesentliche. Dort findet man die Bibliothek (Datenbank) und den RAW Konverter. Ein weiterer Vorteil von Lightroom ist die zurzeit große Auswahl an Plugins. Eine Plugin-Schnittstelle wie in Lightroom gibt es in Capture One aktuell nicht, es ist zwar möglich, z.b. die Nik Filter zu nutzen, allerdings nur über ein „Bearbeiten mit…“ Menü. Zudem gibt es in Lightroom mittlerweile eine Funktion für HDRs und Panoramas. Es gibt zwar aktuell immer wieder Gerüchte, dass Capture One da auch dran ist, in der aktuellen Version, die mir vorliegt, ist das zurzeit jedoch nicht der Fall.<br>Eine automatische Objektivkorrektur gibt es mittlerweile in beiden Convertern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die lokalen Anpassungen finde ich in Lightroom sehr viel einfacher und intuitiver gelöst. Die einzelnen Einstellebenen werden automatisch im Hintergrund angelegt, sodass sich der Anwender darum nicht kümmern muss. In Capture One müssen hingegen für lokale Anpassungen separate Ebenen angelegt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In beiden Konvertern können Presets verwendet werden. Schnappschüsse sowie das Protokoll, was man aus Lightroom kennt, sucht man in Capture One vergeblich. Was die Perspektivkorrektur angeht, ist es in beiden Programmen sehr gut manuell möglich. Lightroom besitzt zusätzlich noch eine Automatik, die sehr gut funktioniert. Für jemanden, der viel Architektur fotografiert, sicher hilfreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tethered Shooting bieten beide Programme, allerdings ist es in Capture One, meiner Erfahrung nach, um Welten besser als in Lightroom. In Capture One läuft es wesentlich stabiler und schneller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Sachen Export hat sich in Lightroom viel getan, die Performance ist mittlerweile nicht mehr wesentlich schlechter als in Capture One. Das ist aber nur meine Erfahrung auf meiner Hardware. Aber insgesamt kann ich sagen, dass Lightroom mit den letzten Versionen einiges an der Performance verbessert hat. Was in früheren Versionen ja immer ein riesen Manko war. Auch das Durchsehen von großem Bild Verzeichnissen mit großen Bilddateien ist mittlerweile halbwegs erträglich. Hierzu ist aber anzumerken, dass mein Rechner mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Auf moderne Hardware ist die Performance sicherlich noch mal um einiges besser. Lightroom bietet mittlerweile während des Importes unter Vorschauen erstellen „Eingebettete und Filialdateien“, was ich auch empfehle zu aktivieren. Eingebettete Dateien, sind das eingebettete JPEG in der RAW-Datei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oberfläche von Capture One ist, im Gegensatz zu Lightroom, komplett anpassbar und individuell konfigurierbar. Der Anwender kann sich Werkzeugpaletten genau so anlegen, wie er sie für seinen Workflow braucht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bildqualität</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lightroom ist mittlerweile bei der Prozessversion 5 angekommen und bietet einige Neuerungen wie das Color Grading. Was den Dunst entfernen Regler angeht, hat der mittlerweile in Capture One Einzug gehalten. In Capture One nennt es sich „Dehaze“</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0067.jpg" alt="" class="wp-image-188"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dunst entfernen einmal in Lightroom und einmal als „Dehaze“ in Capture One mit jeweils einem Wert von 50!&nbsp;</p>


			
			
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					</div>
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								</style>
			



<p class="wp-block-paragraph">Wer mit beiden Anwendungen schon längere Zeit gearbeitet hat, merkt, dass sich der Bildlook deutlich unterscheidet. Man hat das Gefühl, dass bei den Hauttönen in den dunkleren Bereichen ein Grün/Gelbstich durchschimmert. Der Capture Konverter entwickelt das Bild kontrastreicher und in den Hauttönen stimmiger. Allerdings kann man das in Lightroom ähnlich einstellen und als Vorlage für Importe der Kamera festlegen.&nbsp;<br>Unten ein Vergleich eines unbearbeiteten Bildes der Hauttöne in den Standardeinstellungen.&nbsp;</p>


			
			
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								<img class=" bafg-before-image  "
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								<img class="  bafg-after-image "
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						</div>
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					}

								</style>
			



<p class="wp-block-paragraph">Was Lightroom meiner Meinung nach in den Hauttönen etwas zu weich zeichnen, stellt Capture One etwas zu kontrastreich dar. Auch wenn mir die Farben der Hautbereiche und die Tonwerte der Haare in C1 in den Standardeinstellungen besser gefallen.&nbsp;</p>


			
			
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								<img class=" bafg-before-image  "
									src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/farbe_lr-1.jpg" alt="">

													
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								</style>
			



<h2 class="wp-block-heading">Color Grading</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Anwendungen bieten als Funktion Color Grading an. Lightroom hat in der aktuellen Version neben dem HLS/Farbe Modul das Color Grading neu hinzubekommen. Capture One</p>



<h2 class="wp-block-heading">Capture One</h2>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0072.jpg" alt="" class="wp-image-203"/></figure>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0070.jpg" alt="" class="wp-image-204"/></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Lightroom</h2>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0074.jpg" alt="" class="wp-image-208"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">C1 hat eine exzellente Tonanpassung, speziell für Hauttöne. Rote Hautbereiche oder einen Grünstich beim Shooting im Park kann man damit im Handumdrehen entfernen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schärfe und Kontrast</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lightroom hate &nbsp;in der Vergangenheit schwächen mit der Schärfung gehabt. Fast immer wurden die Bilder beim Nachschärfen griselig. Das Bokeh sah aus, als wenn man ein Korn hinzufügte. Da war Capture One um Welten besser. In der aktuellen LR Version hat sich einiges getan und das Schärfen ist sehr viel sauberer. Es sind ohne weiteres ähnliche Ergebnisse wie in Lightroom möglich. Die Beispielbilder sind in den Standardeinstellungen nur geschärft. Wobei Capture One schon in den Standardeinstellungen die Kontraste höher schraubt. Es sind in beiden Anwendungen durchaus identische Ergebnisse möglich. In der 100% Ansicht kann Capture One noch hauchdünn mit etwas mehr Details punkten.</p>


			
			
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								<img class=" bafg-before-image  "
									src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/lightroom_scharf.jpg" alt="">

													
								<img class="  bafg-after-image "
									src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/capture_one_scharf.jpg" alt="">

							

						</div>
								<div class="bafg-slider-info-wraper">
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					</div>
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								</style>
			



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://nordfokus.de/wp-content/uploads/2024/12/SNAG-0076.jpg" alt="" class="wp-image-216"/></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welcher ist nun besser?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neu sind unter anderem auch ein HEIC-Support für das 8Bit Format von Apple und Pro Standard Kamera Profile, die man von Lightroom schon kennt. Allerdings werden zurzeit nur wenige Kameras unterstützt. Was sich mit der Zeit aber vermutlich noch ändern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie immer, es kommt darauf an. Jemanden, der keine oder wenig Erfahrung mit der RAW Entwicklung hat, würde ich zu Lightroom raten. Auch wenn es nur das Abo Modell gibt, sind die 12€ im Monat nicht viel. Lightroom hatte als Kaufversion um die 130 – 140€ gekostet. Was ungefähr einem Jahresbeitrag des Abos entspricht. Die Updates haben, glaube ich, so mit 70€ zu Buche geschlagen. Die Kaufversion war also in der Tat etwas günstiger als die Aboversion. Beim Fotografen-Abo, ist aber noch Photoshop mit dabei. Photoshop hatte in der Version, wie sie im Abo angeboten wird mal etwa 1800€ gekostet. Jährliche Updates ungefähr ab 500€.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die günstigste Abo-Variante bei Capture One ist aktuell eine Kameraversion für 18€ im Monat. Wer mehrere Kameras unterschiedlicher Marken verwendet, oder seine Kamera nicht unter den vergünstigten Versionen geführt wird, muss 24€ im Monat berappen. Beide Varianten werden noch als Kaufversion angeboten, einmal zu 170€ und 220€.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Capture One ist kein Photoshop dabei, sodass man, sollte man Photoshop verwenden, ein weiteres Abo abschließen muss. Photoshop kostet einzeln 25€ im Monat. Nur in der Fotografenversion mit Lightroom kostet es 12€ im Monat. Man hat also in dem Falle Lightroom quasi kostenlos dabei. Was vielleicht auch die große Verbreitung gegenüber anderen RAW-Konverter erklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Studiofotograf mit Nutzung von Tethered Shooting und wenn ich aus jedem RAW noch das letzte Detail herausholen möchte, präzise Farbanpassungen und natürliche Hauttöne möchte, mich auf die RAW-Entwicklung, ohne Schnickschnack beschränke, dann eher Capture One.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit beiden kann man aber sehr gute und ähnliche Ergebnisse erzielen. Adobe hat dabei vermutlich insgesamt das bessere Gesamtpaket und spricht ein breiteres Publikum an.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum im RAW-Format fotografieren</title>
		<link>https://nordfokus.de/warum-im-raw-format-fotografieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jun 2023 10:18:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist das RAW Format? Das RAW Format sind die Rohdaten des Sensors, sozusagen das digitale Negativ. Nicht alle Kameras unterstützen das RAW Format, die meisten digitalen Spiegelreflex, spiegellosen Kameras, oder auch einige hochpreisige Handys unterstützen dieses Format. Dabei kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen, sodass es diverse unterschiedliche Formate gibt. Rohdatenformate findet man bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="brxe-6ee5bf">Was ist das RAW Format?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das RAW Format sind die Rohdaten des Sensors, sozusagen das digitale Negativ. Nicht alle Kameras unterstützen das RAW Format, die meisten digitalen Spiegelreflex, spiegellosen Kameras, oder auch einige hochpreisige Handys unterstützen dieses Format. Dabei kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen, sodass es diverse unterschiedliche Formate gibt. Rohdatenformate findet man bei fast allen digitalen Kameras, auch professionelle Videokamera können das RAW Format ausgeben. Durch die Speicherung der Sensorrohdaten bis zu 16 Bit pro Pixel, ist eine viel feiner abgestufte Helligkeitsauflösung gegeben. Für die Nachbearbeitung bleiben viel mehr Reserven übrig, was die Bearbeitung der Schatten und Lichter angeht. Zudem wird ein viel größerer Farbraum abgedeckt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="brxe-6e0eac">RAW Format vs JPEG</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Fotografen bietet das RAW Format eine maximale Flexibilität in der Bearbeitung, zusätzlich die Sicherheit fehl belichtete Fotos noch zu retten. Gerade in schwierigen Lichtsituationen mit einem hohen Kontrastumfang bietet sich das RAW Format an. Bei modernen Sensoren kann oft auf Belichtungsreihen verzichtet werden, da Lichter und Schatten in der Nachbearbeitung gut angepasst werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="brxe-7b1977">RAW Konverter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Da man einen RAW Bild nicht direkt betrachten kann, braucht es spezielle Konverter, die das Bild vom RAW-Format in ein RGB Format konvertieren, um es beispielsweise an einem Monitor anzuzeigen. Die Rohdaten selbst enthalten kein Bild, sondern nur Informationen über die Farbe und die Helligkeit der einzelnen Pixel. Man kann sich das wie eine Datenbank für den Konverter vorstellen, der sich die Informationen zur Anzeige holt. Der Konverter interpretiert also die Informationen aus der Datei und setzt sie zu einem Bild zusammen. Das führt dazu, dass verschiedene Konverter verschiedene Interpretation der RAW Datei anzeigen. Mit dem Öffnen der Datei in einem RAW Konverter ist das Bild eigentlich schon fertig entwickelt. Die Entwicklung wird jetzt von dem Fotografen je nach Belieben noch angepasst. Es ist also nicht sinnvoll verschiedene RAW-Konverter miteinander zu vergleichen, indem man einfach nur eine RAW-Datei öffnet und dann die Ergebnisse untereinander vergleicht. Es ist nur natürlich, dass die Bilder bei verschiedenen Konvertern in den Grundeinstellungen unterschiedlich aussehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aussage, dass die RAW Datei kein Bild enthält ist nur halb richtig, denn ein JPEG, wie es sonst aus der Kamera kommen würde, ist in jedem RAW eingebettet. Dieses Bild wird für die Anzeige auf dem Display der Kamera verwendet und kann bei Bedarf extrahiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="brxe-6d05cc">RAW Konverter Anwendungen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-830f0b061feb23929a6c2ae4124fcc16"><a href="https://www.adobe.com/de/products/photoshop-lightroom.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lightroom</a></li>



<li class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-a4dbeaf0dc81ea823c875f84614a055d"><a href="https://www.captureone.com/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Capture One</a></li>



<li class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-d8f670a125207e14afce0e1f3aa889fc"><a href="https://www.darktable.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Darktable</a></li>



<li class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-04c19cc9ee64473cce288bbe26393247"><a href="https://www.dxo.com/de/dxo-photolab/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DXO Photolab</a></li>



<li class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-797e6848456b479d150ef2a9a6f80693"><a href="https://rawtherapee.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">RawTherapee</a></li>



<li class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-47df8959620bf4de167d51b0f3dcb561"><a href="https://affinity.serif.com/de/photo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Affinity Photo</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der verbreitetste Konverter dürft der Adobe Lightroom sein, gefolgt von Capture One. Aktuelle Lightroom Version gibt es nur noch im Abo, dabei ist das Fotografenpaket, was Photoshop enthält unter Fotografen sicher die häufigste Abovariante. Adobe bitte dabei noch verschiedene Optionen an, was die Speicherkapazität ihrer Cloud angeht. Entgegen immer wieder falscher Meinungen, dass die Fotos bei Adobe in der Cloud bearbeitet werden müssen, dem ist nicht so. Adobe Lightroom Classic wird wie bisher auf dem lokalen Computer installiert und kann dort die lokal abgespeicherten Fotos bearbeiten. Man muss auch nicht permanent online sein, Adobe fragt alle paar Wochen nur die Lizenz ab. Natürlich kann ich meine Fotos auch zum Bearbeiten oder sichern in die Cloud laden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Capture One bietet ebenso Abos an, daneben aber immer noch die Kaufversion. Zusätzlich gibt es noch diverse günstige Version, die nur für bestimmte Kameras wie Sony oder Nikon verwendet werden können. Zudem gibt es die freien Expressversionen, allerdings nicht für alle Kameras.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, welches Programm das Beste ist, findet man so leicht keine Antwort. Ich persönlich halte Adobe Lightroom für das bessere Gesamtpaket, es ist am weitesten verbreitet, man findet viele Tutorials, tausender Plugins, eine ausgereifte Datenbank und er ist relativ einfach zu bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Sachen Bildqualität, Konfiguration der Oberfläche und Tethering Shooting allerdings hat der Capture One Konverter meiner Meinung nach ganz klar die Nase vorn.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="brxe-a173ff">Nachteile des RAW Format?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wirkliche Nachteile sehe ich heute kaum noch, es überwiegen bei weitem die Vorteile. Als ich mit der digitalen Fotografie anfing und Speicherkarten mit 128 MB… ja ihr habt richtig gelesen…noch mehrere 100 D-Mark gekostet haben, hat man natürlich versucht Speicherplatz zu sparen und auf das RAW Format verzichtet. Bei den heutigen Preisen und Rechnerkapazitäten sehe ich keinen Grund mehr darauf zu verzichten, wer die Nachbearbeitung nicht scheut, sollte grundsätzlich in RAW fotografieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt euch nur mal vor ihr habt ein Shooting, fotografiert den ganzen Tag und merkt gar nicht dass &nbsp;an der Kamera ein falscher Weißabgleich eingestellt ist. &nbsp;Zu Hause merkt Ihr das alle Bilder einen Rot oder Blaustich haben. Wenn Ihr keine Rohdaten habt, seid ihr aufgeschmissen. Das könnt ihr natürlich einzeln alles aufwendig in der Bildbearbeitung nacharbeiten, habt ihr hingegen im RAW-Format fotografiert, ist das für alle Bilder nur ein Mausklick und damit ist die Sache erledigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="brxe-120c16">Ein Beispiel für eine RAW Bearbeitung</h2>



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		<title>Kanten und Übergänge in Photoshop entfernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 10:55:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Bildbearbeitung Es kommt häufiger vor, dass beim Fotografieren von kleinen Gegenständen, Kanten, Ecken, oder kleine Übergänge stören. Wie man diese einfach entfernen kann, zeige ich in diesem Video. Zunächst mal müsst ihr Photoshop installiert&#160;haben, es ist auch mit vielen anderen Bildbearbeitungsprogrammen möglich, ich werde es aber anhand eines Photoshop Beispiel zeigen. Natürlich kann man schon [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading" id="brxe-f8c983">Bildbearbeitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es kommt häufiger vor, dass beim Fotografieren von kleinen Gegenständen, Kanten, Ecken, oder kleine Übergänge stören. Wie man diese einfach entfernen kann, zeige ich in diesem Video. Zunächst mal müsst ihr Photoshop installiert<a href="https://nordfokus.de/">&nbsp;</a>haben, es ist auch mit vielen anderen Bildbearbeitungsprogrammen möglich, ich werde es aber anhand eines Photoshop Beispiel zeigen. Natürlich kann man schon beim Fotografieren unschöne Übergänge oder Kanten vermeiden, indem man eine Hohlkehle oder einen speziell dafür gemachten Aufnahmetisch verwendet. Aber nicht jeder hat sowas zu Hause stehen, nur um ab mal einen eBay Artikel zu fotografieren.</p>



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